Aktuelles

Multivision Ultratrou II

Mammutprojekt für den Erhalt deutscher Kulturschätze

Es ist keine dritte Ultratour, aber nicht minder abenteuerlich und faszinierend: Christian Rottenegger und Annette Kniffler haben sich eines mehr als 400 Jahre alten Bergbauernhauses angenommen, das einem modernen Viehstall weichen musste.

Seit vielen Jahren reisen wir in abgelegene Gebirgsregionen, bestaunen und schätzen die unterschiedlichsten, über Jahrhunderte weitergereichten Kulturen der dort lebenden Bevölkerungsgruppen, halten sie auf Bildern fest und versuchen sie den Zuschauern unserer Multivisions-Vorträge näherzubringen. Doch auch die Kultur unserer Heimat und deren Erhalt liegen uns am Herzen.
Als ein im Jahr 1602 erbauter Bergbauernhof in Blockbauweise unwiederbringlich verloren zu gehen drohte, haben wir uns diesem wertvollen Kulturgut angenommen. Teil für Teil wurde das Gebäude abgetragen und von uns aufwändig restauriert. Derzeit haben wir alle Hände voll damit zu tun, die schier unzähligen Elemente wieder zusammenzufügen – zu einem Hof, der schon vor 400 Jahren in dieser Ecke Bayerns stand und hoffentlich auch die nächsten 400 Jahre überdauern und das Ortsbild prägen wird. Wer sich bereits gewundert hat, dass es in letzter Zeit ruhiger um uns geworden ist: Bitte habt Verständnis und noch ein wenig Geduld! Ab nächstem Jahr geht es wieder mit voller Energie los und an die Arbeit für unseren neuen Vortrag.

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Andreas Seiler am Shisha Pangma

Ende August startete unser Freund und Team-Kollege Andreas Seiler erneut zum Shisha Pangma, um den 8027 Meter hohen Eisriesen im tibetischen Teil des Himalaya zu besteigen. Als am Donnerstag letzter Woche eine Lawine den deutschen Bergsteiger Sebastian Haag und den Italiener Andrea Zambaldi auf etwa 7900 Metern Höhe mit sich und in den Tod riss, befand sich Andreas gerade im Basislager.

Bei unserer letzten Ultratour musste Andreas Seiler den Aufstieg zum Shisha Pangma ohne Gipfelerfolg beenden, dieses Jahr will er es noch einmal versuchen. Nach einer Akklimatisationstour im Langtang-Massiv erreichte er Anfang September 2014 das Basislager des Shisha Pangma in Tibet auf 5300 Metern Höhe. Bisher machten die schlechten Bedingungen wegen des ungewöhnlich starken Monsuns und die hohe Lawinengefahr einen Gipfelaufstieg zum unkalkuliebaren Risiko. Letzte Woche brach Andi schließlich trotzdem zum Gipfel auf, kehrte aber wegen der instabilen Schneelage am Steilhang unterhalb des ersten Hochlagers um. Im Basislager musste er miterleben, wie sich um kurz vor 7 Uhr am nächsten Morgen weit über ihm ein Schneebrett löste und die Lawine den 36-jährigen Münchner Skibergsteiger Basti Haag und seinen Begleiter Andreas Zambaldi erfasste. Er und auch wir trauern um die Verünglückten und wünschen ihren Familien viel Kraft für diese schwere Zeit.

Informationen zum Unfall am Shisha Pangma auf http://blogs.dw.de/abenteuersport/2014/09/25/eilmeldung-lawine-an-der-shishapangma/

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Adventure Festival 2016

Sie haben Spaß gemacht, die ersten Schwabmünchner Abenteuer- und Outdoor-Tage 2013 - nicht nur uns, sondern auch den weit über 1200 Gästen. Ein guter Grund, finden wir, das gelungene Event fortzuführen und das Adventure-Festival zum festen Bestandteil des Schwabmünchner Kulturprogramms zu machen.

„Ausverkauft“. Dieses Wort bekommt das Publikum beim Betreten in der Schwabmünchner Stadthalle nicht oft zu hören. Christian Rottenegger und die Schwabmünchner Allgemeine schafften es mit den 1. Abenteuer- und Outdoor-Tagen. So war in der Schwabmünchner Allgemeinen Zeitung nach dem Adventure-Festival 2013 zu lesen.
 
Über 1200 Abenteuer- und Outdoor-Begeisterte aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich haben im vergangenen März das erste Schwabmünchner Adventure-Festival besucht und die schöne Stadthalle mit Leben, Spannung und Spaß erfüllt - vielen Dank! Wir freuen uns, Ihnen heute mitteilen zu können: Das Adventure-Festival war keine Eintagsfliege; wir arbeiten schon jetzt an der Organisation der zweiten Abenteuer- und Outdoor-Tage im Jahr 2016 und würden uns freuen, wenn Sie auch dann wieder mit dabei sein können.

Bericht über das Adventure-Festival, erschienen in der Schwabmünchner Allgemeinen Zeitung: Gipfeltreffen der Bergfreunde
Infos zum Adventure Festival unter Schwabmünchner Abenteuer- und Outdoor-Tage

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Multivision Ultratrou II

Der neue Vortrag Ultratour II: Premiere am 18. Januar in Köln

Am 18 Januar 2013 ist es endlich soweit: Christian Rottenegger zeigt im Rahmen der Veranstaltungsreihe AlpinVisionen des Kölner Alpenvereins zum ersten Mal seinen neuen Vortrag "Ultratour II: 12 000 km nach Tibet" in endgültiger Fassung.

By fair means, aus eigener Kraft, radelte Rottenegger mit seinem schwer bepackten Fahrrad von Augsburg nach Tibet, um gleich im Anschluss den 8.027 Meter hohen Shisha Pangma zu besteigen. Es war ein physischer und psychischer Grenzgang, und doch brachte er von der Tour einmalige Bilder und Filmaufnahmen mit. In einem Jahr Arbeit hat Rottenegger nun aus über 30.000 Bildern und 100 Stunden Full-HD-Videos seine neue Multivisionsshow zusammengestellt. Die Hintergrundmusik wurde eigens für diesen Vortrag von Daniel Prax komponiert; moderne, professionelle Digitaltechnik projiziert das Werk auf 8 Meter Breite in HD-Qualität und im 16:9 Format.

Weitere Vortragstermine und Infos zum Veranstaltungsort finden Sie unter Termine
Näheres zur Vortragsreihe AlpinVisionen unter www.dav-koeln.de
Tagebuch Ultratour II unter www.ultratour2.de
Infos zur Multivision Ultratour II unter Vorträge

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Weblog Ultratour

1. und 2. März 2013: Abenteuer-Festival in Schwabmünchen

Erstmals präsentiert Christian Rottenegger zusammen mit dem BR-Fernsehmoderator Michael Pause und der Schwabmünchner Allgemeinen Zeitung das spirit of Adventure-Festival in der Stadthalle Schwabmünchen.

"In Dir selbst muss brennen, was Du bei anderen entzünden willst." (Augustinus)
Wenn uns eines bei der Organisation der ersten Schwabmüncher Abenteuer- und Outdoor-Tage ganz besonders antreibt, so ist es unsere Begeisterung für die wilden, noch ursprünglichen Flecken unserer Erde, für die vielen einzigartigen, prägenden Erlebnisse, die wir auf unseren bisherigen Abenteuern erleben durften und nun an Sie, liebe Besucher, weitergeben wollen.
Zum Auftakt der zweitägigen Veranstaltung zeigt Christian Rottenegger am 1. März 2013 seine neue, bewegende Live-Multivision Ultratour II "12 000 km nach Tibet". Er erzählt von seiner Radtour nach Tibet und der anschließenden Expedition zum 8027 m hohen Shishapangma; von Schotter- und Sandpisten, die nicht enden wollen, von Staubstürmen in Tibet auf 5000 Metern Höhe, vom körperlichen und mentalen Kampf beim Aufstieg zum Shishapangma, von eisiger Kälte, Schneegestöber und den wundervollsten Momenten, die ein Mensch erleben kann.
Am 2. März stellt Michael Pause zum ersten Mal im Raum Augsburg die besten Bergfilme des Jahres vor, die Sieger der größten und wichtigsten internationalen Bergfilm-Auszeichnungen der Welt. Nähere Informationen zu den nominierten Bergfilmen finden Sie unter anderem auf der Website des Internationalen Bergfilm Festivals Tegernsee www.bergfilm-festival-tegernsee.de (ab August) und auf der Website des BANFF Mountain Film Festival www.banffmountainfilm.de

Weitere Infos auf www.adventure-festival.de

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Helmut Hackl am Gipfel des Shisha Pangma

Nach sechs Monaten und elf Tagen am Ziel

Christian Rottengger und Annette Kniffler haben 8941 km auf schwer bepackten Fahrrädern zurückgelegt, sich durch schier endlose Steppenlandschaften, Wüste und das menschenfeindlichste Gebiet Tibets gekämpft, um dort einen der höchsten Berge der Welt zu besteigen, den 8027 m hohen Shisha Pangma. Nun sind sie seit einigen Tagen zurück in Deutschland und arbeiten mit Hochdruck an der neuen Multivisions-Show, die schon im Frühjahr 2012 Premiere feiern soll.

2. November 2011, „Wir haben viel von dem erreicht, was wir wollten, haben Unglaubliches, Beeindruckendes, Beängstigendes und Erstaunliches gesehen. Wir mussten aber leider auch oft akzeptieren, dass es Dinge gibt, auf die wir keinen Einfluss haben“, so Rotteneggers Bilanz von einer Ultratour, die ihm in den letzten sechseinhalb Monaten alles abverlangte. In China war es die Polizei, die ihnen alle erdenklichen Hürden in den Weg stellte und ein Verbot nach dem anderen aussprach, in Tibet der Staub in der Luft, der das Weiterkommen schwer und das Radeln zur Qual machte. Als die beiden nach 90 Tagen im Sattel das Fahrerlager des Shisha Pangma auf 5000 m Höhe erreichten und im September zur Expedition starten konnten, war Rotteneggers Gesundheit von den durchgestandenen Strapazen angeschlagen. Die Medikamente schlugen kaum an. Nachdem er ungeachtet dessen das rund 6400 m hoch gelegene erste Hochlager aufgebaut hatte, wurde es zu allem Übel stürmisch am Berg und von Tag zu Tag spürbar kälter. Keine guten Voraussetzungen, um Lungenprobleme auszukurieren. Und so kam es schließlich wie befürchtet: Beim Anstieg in Richtung Gipfel wird Rottenegger von Hustenanfällen geplagt, er bekommt kaum Luft, muss schließlich die anderen allein weitergehen lassen und später vom Basislager aus zusehen, wie Hackl bei perfekten Verhältnissen am 11. Oktober um 14:03 Uhr die letzten Meter hinauf zum Gipfel klettert. „Das war für mich einer der härtesten Momente der ganzen Tour, obwohl ich mich natürlich sehr mit und für die gefreut habe, die am Gipfel standen.“ Im Nachhinein war die zweite Ultratour trotzdem ein großer Erfolg: „Wir haben absolut einzigartige Bilder mitgebracht, von der trockenen Steppe, der Wüste, vom üppigen Grün des subtropischen Regenwalds, dem ewigen Eis am Shisha Pangma ...“ In Windach wartet jetzt die nächste große Herausforderung auf Rottenegger: Er muss die Unmengen Fotos und Filme innerhalb weniger Monate sichten und die Highlights aus diesem riesigen Bildreservoire zu einer Multivision zusammenstellen. „Ich will den Zuschauern in der Show natürlich vor allem die schönen, berührenden und beeindruckenden Momente näher bringen, aber die Niederlagen, Qualen und Enttäuschungen gehören eben auch dazu.“ Vortragstermine geben wir voraussichtlich ab Anfang des nächsten Jahres unter Termine bekannt.

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Ultratour-Team zurück in Deutschland

Am 1. April gegen Mittag bricht Christian Rottenegger mit seinem Fahrrad von der Bersporthütte Augsburg in Richtung Shisha Pangma auf. Ohne weitere Hilfsmittel, allein aus eigener Kraft will er den Gipfel des 8027 Meter hohen Bergmassivs erreichen.

30. März 2011, Vor ihm liegt eine Radtortur durch die heiße kasachische Steppe, die Taklamakan-Wüste, über 5000 Meter hohe Pässe bis hin zur tibetischen Hochebene nördlich des Himalaja. Rottenegger will die rund 12.000 Kilometer lange Strecke mit 40 Kilogramm schweren Packtaschen in nur fünf Monaten bewältigen, um rechtzeitig im Basislager des Shisha Pangma einzutreffen: Denn schon im September beginnt das kurze Zeitfenster, das ihm für die Expedition im Nachmonsun bleibt. Gemeinsam mit seinen Freunden Helmut Hackl und Andreas Seiler will er den Achttausender im Alpinstil besteigen und mit Skiern vom Gipfel abfahren. Das Packen, die Organisation, alle Vorbereitungen sind mittlerweile nahezu abgeschlossen – mit wertvoller Unstützung von Projectplace und dessen gleichnamiger webbasierter Projektmanagement Software.

www.das-grenzenlose-projekt.de
Grenzenloses Projektmanagement
 
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